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Herbst in Isny


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Der Kreuzotternachwuchs unterwegs im Riedmüllermoos


Die kleine Kreuzotter, ca. 25 cm lang, lag ganz ruhig auf dem Weg, fast hätte ich sie übersehen und wäre draufgetreten, beim flüchtigen Hinschauen hätte man sie auch für ein Ästchen halten können. Die kleine Schlange dachte gar nicht dran, sich schnell in Sicherheit zu bringen, aber da waren auch Fahrradfahrer unterwegs. Ich konnte die Fahrradfahrer stoppen, dann bewachte ich die Schlange so lange, bis sie sich ins Gebüsch geschlängelt hatte und nicht mehr auf dem gefährlichen Weg lag.
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Schlafplatzkontrolle gestern Abend, da hatten wir noch einen milden Sommerabend nach einem heißen Sommertag! Allerdings kehrten die Rotbeine so spät von ihrem Tagesausflug zurück, dass es - wie so oft - zu dunkel war für brauchbare Bilder. Die "Stadtstörche" waren noch unterwegs als ich meine Runde drehte, aber dann, schon wieder auf dem Heimweg, flogen mir doch noch ein paar Festplatzstörche vor die Linse!
Laut klappernd meldete sich Franz, der Franzose auf seinem Nest zurück!

Kurz darauf flog auch Gattin Francesca ein!

Rudi oder Trudi vom Bergahornnest ist auch noch im Lande

Pablo oder Antonella? Auf jeden Fall ein gebürtiger Isnyer, der noch auf dem Eichennest 11 sitzt!

Auf dem Lindennest von Sammy wurde auch noch geklappert. Sammy oder seine Partnerin? Es war einfach schon zu dunkel für aussagekräftige Bilder!
Inzwischen ist auch der dritte Isnyer Senderstorch in Marokko angekommen! Faye-Iris hat es auch gewagt und hat die Meerenge von Gibraltar überflogen! Faye-Iris flog dabei von Cordoba aus weiter bis Jerez, dann nach Cadiz und wieder zurück bis Tarifa. Die Berge dort sind hoch genug, um bei passendem Wetter, vor allem bei passendem Wind die gefährliche Meerenge zu überqueren. Marokko ist von Tarifa aus zum Greifen nahe, am Abend sieht man vom Stand von Tarifa aus die Lichter drüben in Marokko, tagsüber sieht man, wie sich drüben die Windräder drehen, trotzdem ist der Überflog für die Störche so gefährlich, dass es leider nicht alle schaffen.


Der Sender von Warren-Matti meldet sich zur Zeit nicht mehr, ich vermute und hoffe, dass sich Warren-Matti in einer Gegend ohne Funkkontakt aufhält. Da glaube ich jetzt einfach ganz fest dran, denn das habe ich schon bei vielen Senderstörchen in Marokko beobachtet. Funkstille hatten wir auch eine Weile bei Arthur, da hat sich der Sender jetzt wieder gemeldet.
Bilder vom heutigen Tag gibt es leider nicht, wetterbedingt blieb die Kamera zu Hause im Trockenen. Ein Zwölfer-Trupp - vermutlich der harte Kern der Isnyer - war heute im strömenden Regen wieder bei Ziegelstadel unterwegs.
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Am Nachmittag bei Ziegelstadel, die Isnyer Storchenversammlung!


Urs

seine Gattin Ossi

Pablo, ein Isnyer Urgestein, war auch dabei

Bei der abendlichen Schlafplatzkontrolle waren alle vier Nester auf dem Sendemast besetzt, das untere sogar doppelt!


Eine Etage höher wurden die Kissen für die Nachtruhe aufgelockert

Noch eine Etage höher....

Das Nest mit der besten Aussicht, ganz oben, war mit nur einem Storch besetzt - Victor oder Micheline? der Ring war leider nicht zu erkennen

Auf dem Festplatz waren nur wenige Nester besetzt, Toni und Antonia habe ich schon seit Tagen nicht mehr gesehen, die sind anscheinend schon abgereist, Sammy war noch auf seinem Nest, die Franzis auch, einer auf dem Bergahornnest und einer auf dem Eschennest vor dem Schützenhaus - das war's dann schon! Elian hat auch noch kein Reisefieber!

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Heute Nachmittag entdeckt:
Pablo (links) und Antonella auf ihrem Nest


Franz der Franzose in Startposition, er hat tolle Geräusche auf der Wiese unterhalb der Baumkolonie gehört, das wollte er sich nicht entgehen lassen!

Die Wiese wurde gemäht, das Storchenbuffet war also reichlich gedeckt und wurde mit Begeisterung angenommen!




Clementine vom Eichennest 12, DER ABV 75

Nachdem die Wiese "abgeerntet" war, standen alle wieder mit gut gefülltem Magen auf dem Nest Franz und Francesca

Bonnie oder Clyde vom Eschennest 1

Rudi oder Trudi vom Bergahornnest

Das Sendemastnest von Victor und Micheline und das Rathausnest waren auch besetzt. Die vielen Gäste der vergangenen Zeit haben ihre Spuren hinterlassen!

Dann die Schlafplatzkontrolle am Abend in der Hoffnung, wieder so viele Störche wie gestern zu sehen. Aber der Trupp war weitergezogen, die Schlafgäste von heute kann man an einer Hand abzählen.
Das Storchenpaar vom unteren Sendemastnest ist noch nicht abgereist

Auf dem oberen Sendemastnest war kurz vor 20 Uhr ein Storch zu Hause

Auf dem Schloß stand auch wieder einer, das könnte ein Altstorch vom Schloßparknest sein, leider hatte er ein Bein eingezogen, kein Ring zu sehen


Auf einem Hausdach in der Wassertorstraße balancierte einer

Urs und Ossi vom Rathausnest

Ein Altstorch von der Alten Gerbe

Das Tannenstorchenpaar ist auch noch auf dem Nest

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Der Baum wurde vergangene Nacht gefällt!

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Nur wenige Übernachtungsgäste am 13.8.
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Gestern Abend waren nur vereinzelt Übernachtungsgäste auf den Dächern zu beobachten. Vielleicht sind es heute wieder mehr! Zur Abwechslung zeig ich mal die Reiserouten unserer drei Isnyer Senderstörche!
Arthur hält sich seit ein paar Tagen im Ebrodelta auf, das Futterangebot scheint zu stimmen, da kann er erst mal Kraftreserven tanken und sich überlegen, wohin die Reise noch gehen soll!

Warren-Matti zog es eher in die Nähe der spanischen Hauptstadt! Die Müllkippen von Madrid sind ein begehrter Aufenthaltsort für die Störche, immer wieder gab es da mal Funkmeldungen von den Isnyern.

Faye-Iris, die als erste das Nest verlassen hatte, ließ es aber langsamer angehen, sie tingelte erst durch Oberschwaben, bevor sie sich für die Reise in den Süden entschied. Sie hat inzwischen Südfrankreich erreicht!

Es ist total spannend, die Reiserouten unserer Störche zu verfolgen, und ich bin jeden Tag froh, wenn ich aktuelle Senderdaten sehe, dann ist alles in Ordnung mit unseren Rotbeinen!
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Ein paar Bilder der letzten zwei Tage!
Viele Übernachtungsgäste sitzen jeden Abend auf diversen Dächern, Türmen, Kränen! Leider sind die meisten unberingt. In den letzten Tage waren ausschließlich Jungstörche bei uns, die sich sammeln, um gemeinsam ins Winterquartier zu reisen.
Auf der Alten Gerbe saßen drei Besucher

Und wer tagsüber im Schlamm rumwühlt und nach Leckerbissen sucht, der sieht am Abend dann so aus!


So sehen die Dächer jeden Abend aus, dazu noch die einzelnen Störche auf Hausdächern und Kaminen - unmöglich, alle Storchenbeine zu überprüfen, denn sie kommen frühestenst kurz vor Sonnenuntergang an, und da ist es oft zu dunkel, um die Ringe - falls vorhanden - abzulesen.

ganz hinten rechts das Rathaus mit den vielen Störchen





DER AFH 12 wollte unbedingt auf einer Antenne sitzen


Die besten Schlafplätze müssen gut verteidigt werden - der Andrang ist groß!



Auf der Marienkirche hatte Senderstorch Friedrich ein tolles Plätzchen erobert, DER AKN 90



In der Kemptner Straße stand DER AKV 40 auf einem Hausdach


Auf einem Hausdach sitzen - das kann ja jeder! Aber ein Plätzchen auf dem Blaserturm - das ist schon was besonderes!


Und noch einer hatte sich den Blaserturm auserkoren! Direkt über der Webcam, da sieht mich keiner, dachte er sich . Falsch gedacht, die zweibeinige Storchencam sieht (fast) alles!


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